Gänse 

In der Eifel ist es üblich, an Weihnachten die Gans zu braten, die man selbst aufgezogen hat. In dem Landstrich, in dem ich aufgewachsen bin, macht man es an St. Martin, vielleicht daher dort der Name ‚Martinsgans‘, nur das da die Gänse aus einem Supermarkt oder vom Geflügelmetzger stammen. Das große Gelage heißt dort Martinsgans- Essen. 

Hier Weihnachten.

Das ist in der Zivilisation eben so, hat nicht nur Vorteile…

Mit meinen Söhnen habe ich heute die Diskussion gehabt, dass wir Gänse, die „persönlich bekannt“ sind, nicht essen wollen. Ja, Kinder…    Ich sehe das mittlerweile anders. Nach dem Eier-Skandal habe ich mittlerweile keine Probleme, den Hahn, oder eine Gans (auch mir persönlich bekannt….), in den Ofen zu schieben, immerhin weiß ich dann, was sie gefressen haben  und dass ihr Gänseleben glücklich war.  Also ethisch und biologisch vertretbar, sozusagen! 

Gänse gab es bei dem Hühnerhandel meines Vertrauens bis vor zwei Wochen als Jungtier.

Ich habe es verpennt. Dafür bin ich dann fast 200 km an die Mosel gekurvt, mit Kind und Kegel im Auto, nur um von einem Bauern dort, zwei watschelnde neue Rasentrimmer zu kaufen. Ohne Worte… 

 Mittlerweile sollten wir uns dann also Gedanken machen, was wir als Alternative kochen, wenn es dann nicht Lina oder Luis werden soll….    

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