Schon vorbei…

… ist die kreative Zeit. Brötchen verdienen ist angesagt. Nicht kreativ, nicht schön. Eher grau und eintönig. Aber, ich will nicht klagen, niemand kann von Kunst leben hier. Die Frage ist, ob man heutzutage überhaupt noch Geld damit verdienen kann. Nicht jeder ist Banksy, oder Selbstdarsteller. Selbst das ist ein Knochenjob. Anerkennung und ein kleines Lob ersetzen manchmal auch die fehlenden Euros, denn Kunst ist ein Gewinn! Lächel…

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Das Haus

Als ich es zum ersten Mal betrat, fiel mir spontan folgender Satz ein: „…. ich hatte eine Farm in Afrika, am Fuße der Ngon Berge.“

Eine riesige dunkle Treppe und wunderschöne Bleiglasfenster geben dem Treppenhaus seine unverwechselbaren Flair. Herrliche zahlreiche Räume, von klein und gemütlich, bis groß und ausladend prägen das Haus.

Deckenventilatoren im kolonial Stil, ein Kachelofen mitten im Gebäude und ein wunderbarer Blick in den Garten mit Nuss und Apfelbäumen runden das Gefühl, in einer anderen Zeit gelandet zu sein, ab.

Es roch nach kaltem Weihrauch.

„Du wirst in einem großen schönen Haus wohnen, das viele Fenster hat, inmitten eines herrlichen Gartens. Es wird genauso werden…“ prophezeite mir vor 25 Jahren meine beste Freundin.

Ich wünschte, sie könnte jetzt mit mir aus den Fenstern schauen und die Kinder im Garten spielen sehen, unter den Apfelbäumen, die der Apotheker noch pflanzte.

Herbst in der Eifel