Ich liebe Butter

In meinem Ernährungsplan steht:

Hände weg von Ölen zum Braten….. alle krebsfördernd. Etwas verallgemeinert natürlich. Wen das Buch zum Thema Ernährung und Krebs interessiert: „Krebszellen mögen keine Himbeeren“ in jedem Buchhandel. Als Ratgeber und als Kochbuch. Letzteres kann man sich allerdings sparen, wenn man etwas kreativ ist und den Ratgeber verinnerlicht hat.

Um nochmal auf das Thema Fett zurückzukommen…

Sonnenblumen- und Rapsöl sind sowieso schon ein No- Go. Erhitzt sehr toxisch.

Ghee oder Butter wird empfohlen. Ich benutze eigentlich zum Backen nur Butter und immer öfter habe ich es mit Öl gemischt, zum Braten.

Nun sind ja die Preise für Butter sehr hoch im Moment. Ghee ist als Alternative noch teurer. Ghee mache ich selbst, aber Butter ist der Rohstoff. Da wir räumlich näher an Supermärkten in Luxemburg gelegen sind, kaufen wir dort. Jedenfalls das, was bei Aldi und Co, für 5 Leute wirtschaftlicher ist, als der Dorfladen. Obst und Gemüse ist dort generell günstiger, von der etwas besseren Qualität und Auswahl abgesehen.

Wir sind also „umgestiegen“, auf normale Butter. Und was soll ich dazu sagen? Es ist vieeeel leckererer, als mit Öl oder Fett. Ganz gruselig und ungesund ist übrigens erhitztes Kokosfett. Eine super Marktidee, die sich aber erstens als sehr umweltschädigend für Natur und Tier, und zweitens als extrem ungesund und nicht wohlschmeckend erwiesen hat. Also Butter! Butter ohne Joghurt, ohne halbes Fett und sonstigem Gedöhns.

In Luxemburg kostet die Butter 500g, handgemacht, gesalzen oder ohne Salz, genau 4,99 Euro. Die nicht handgemachte 1,09 Euro für 250 g. Ich kann nur sagen, dass wir ein besseres Geschmacksempfinden haben und die Vorstellung, dass eins Kuchen, der Margarine enthält, dann quasi aus Erdöl besteht… würg, oder?

Das Essen

Mein Arzt teilte mir mit, dass viele Chemo- Patienten Zuwenig essen. Man meint, durch Zucker Entzug den Krebs auszuhungern. Das kann ja stimmen. Aber ich habe erstens keine Metastasen im Körper und der Krebs ist auch schon operiert. Es darf jetzt natürlich keiner mehr entstehen, aber bei der Menge chemo ist es sehr, sehr unwahrscheinlich.

Mein Problem ist,oder besser das der meisten Patienten, nicht zu verhungern.

Das passiert, laut meinem Arzt, in letzter Zeit scheinbar öfter.

Patienten essen keine Kohlenhydrate mehr, aus Angst….. und ernähren sich einseitig. Zuviel Gemüse und Obst ist nämlich auch nicht gut. Der Körper ist geschwächt, da keine Energie und dann anfällig. Immunsystem ist sowieso im Keller. Abgesehen davon nimmt man Stoffe zu sich, die man sonst nicht in diesen Mengen essen würde. Man entwickelt Überempfindlichkeiten oder Allergien. Dank fehlendem Immunsystem. Und genau da setzt der Wahnsinn an. Blutkrebs als nächstes Level. Der Körper zerfleischt sich.

Krebs ist, wenn er einmal im Körper ist und sich verbreitet hat, nicht heilbar. Er ist aufzuhalten, zu stoppen. Man kann ihn im glücklichsten Fall einfach wegschneiden. Ich hoffe, ich gehöre zu den glücklichen Fällen.

Mehr nicht. Eine Zeitbombe, die immer wieder explodieren kann.