Überlebens Tipps

Danke für Eure Teilnahme an meinem Blog. Statt jetzt auf die lieben Kommentare zu antworten, hier mein allgemeiner Lösungsvorschlag meiner Probleme, und vielleicht ein Tipp für Eltern.

1. Kauft keine teuren Tablets . Ein Amazon fire tut es auch. Allerdings ist generell das Problem, dass gerade Grundschüler alles andere machen auf dem Ding, ausser lernen!  Panzerglas auf dem Endgerät hilft auch.

2. Setzt sie an einen Tisch, ausser wenn der Videounterricht beginnt. Ich würde blöd werden, wenn ich laufend von A nach B rennen müsste um zu kontrollieren, ob einer „Barbies Adventure“ herunterlädt oder für den Matheunterricht (!!!) das genaue Alter von Michael Jackson googelt.

3. Meine Kinder brauchen nur zweimal am Tag das Tablet. Aufgaben ziehen und versenden und alle zwei Tage den Chat. Sonst nur unter meiner Aufsicht. Mein Zweitklässler meldete sich überall mit seiner E-Mail Adresse bei Haferflocken-Gewinnspielen an und plötzlich riefen alternative Stromanbieter an und wollen ihn sprechen. Nein. Definitiv kein guter Plan. Suppenproben hat er auch bestellt…

4. Bestellt „Hello fresh“(oder Marley Spion)! Alles andere ist Wahnsinn. Einkaufen als alleinerziehende Frau mit drei Kindern. Die sollen dann im Auto warten, während Mama Futter im Supermarkt kauft ?! Nö, ist klar. Davon abgesehen, dass ich spätestens nach dem 10.Tag keine Ideen mehr habe, was ich kochen soll.   Es lebe die Süsskartoffel! Ingwer und Kichererbsen sind mit Tomaten unser neues Grundnahrungsmittel.

Kauft einen Fire TV Stick und setzt sie, falls es draussen regnet einfach vor : „Willi will’s wissen“ oder „Friends“! Letzteres ist zwar nicht jugend-, aber gewaltfrei und wir haben das früher auch geschaut.

Das schöne ist bei Amazon, das Verschicken der Sachen ist mit Prime kostenlose und das Gucken von Filmen dann auch. Ausserdem haben wir noch Kindle fürs Bücher- fressende- Kind und ergänzend für den Kunstunterricht „Alla Mama“, gibt’s Audible aufs Ohr. Dasitzen, Hörbuch hören und malen. Wie früher, nur das meine Kinder das leider als Pflicht und nicht als Vergnügen sehen.

5. Kauft Euch ein Trocknungsgerät für Lebensmittel. Erstens könnt ihr damit bevorraten was das Zeug hält und zweitens könnt ihr Obst trocknen und spart so Gummibärchen und Süsskram. Gesund ist es auch und wenn ihr zum Beispiel Rouladen- Fleisch mariniert und darin trocknet, hat Mama und (oder) Papa abends vor der Glotze auch was zum Knabbern. Rezepte und Anregungen gibt’s bei Pinterest.

6. Wenn ihr also Amazon in euer Leben integriert habt, ladet Euch Relaxing- Apps und Musik und alles Mögliche zum Entspannen aufs Handy und kauft Headset, tut so, als würdet ihr auf wichtige Anrufe warten und chillt überall und wann auch immer es gerade geht. Heimlich, und mit den Kopfhörern im Ohr . „Ruhe jetzt, Mama muss arbeiten!“

7. Ehrlich, ich bin im Überlebensmodus. Ich scheisse im Moment auf Einzelhändler (weil die auch die Möglichkeit haben sich zu wehren!), auf unterstützende Steuern für den Deutschen Staat ebenso und kaufe bei Amazon. Selbst Schuld. Ich weiss dass ihr jetzt gleich einen Shitstorm loslassen werdet, aber wer fragt den eine Mutter, wie sie in der ganzen Misere ihren Alltag bewältigt, wenn es in einem deutschen Supermarkt kein einziges Schulheft bzw. fucking Tintenkiller mehr gibt. Dann muss ich eben Tintenkiller im Internet bestellen, da ich auf dem Land 30 Kilometer bis zum nächsten Riesensupermarkt fahren muss und dann wieder das Drei- Kinder- Auto- Problem habe.

Gut, ich kann in Luxemburg einkaufen. Gott sei Dank mit Kids und lediglich einem Mundschutz. Aber der Rest der Frauen hier???

Sorry liebes Land, Einzelhändler und Gutmenschen. Aber ich, und bestimmt leider viele andere ruinieren Euch, weil es einfach keine andere Möglichkeit gibt. Oder man bekommt Nervenkrebs, Ärger mit dem Jugendamt (wegen unbeaufsichtigter Kids) oder einfach Burnout von dem Stress . Aber… Ich bin im Überlebensmodus, da geht es schon irgendwie.

7 Gedanken zu “Überlebens Tipps

  1. Diese Kochboxen finde ich wahnsinnig überteuert… gibt’s bei dir in der Nähe keinen Bauern oder Supermarkt, der Lebensmittel direkt an die Haustür liefert? Meine Nachbarn bekommen einmal die Woche drei Kisten frisches Obst und Gemüse geliefert, das finde ich eine super Lösung… Bleibt natürlich trotzdem die Frage was du dann daraus zauberst 🙂

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    1. Wenn ich in Rheinhessen oder Pfalz wohnen würde kein Thema . Überall in Deutschland sind die Lebensmittel günstiger als hier. Also so viel lege ich nicht drauf. Hinzu kommt 23 km bis Aldi in Deutschland. Ehrlich, da Zahl ich lieber etwas mehr und muss aber nicht raus und Krieg führen. Da wir nur noch Essen und Schulbedarf kaufen ist es ein kleiner Luxus.

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