Es regnet

Musikhören. 30 Seconds to Mars. Hurricane.

Ich überlege was ich „aber‘ auch nicht wollte und jetzt dann doch in Ordnung war. „Abernicht“ ist auch so eine Wortkreation aus der Gegend hier, mit der Erwachsene hier kommunizieren. Die Kinder schaffen es, tatsächlich eine ordentliche Grammatik zu benutzen, er nicht… .  „Abernicht“ wird in allen möglichen Sätzen statt „auch“ verwendet und herzhaft betont.   Mir schwirrt der Kopf. Sein „Abernicht“ dröhnt im Ohr.

Der Regen trommelt aufs Dach vor meinem Fenster und ich werde laufend wach. Das Bett ist viel zu groß für mich alleine…ohne ihn kann ich sowieso nicht wirklich schlafen.  Also ziehe ich mich an und laufe mit dem Hund . Im Regen. Mitten in der Nacht . Seh den Nebel über der Landschaft, die Lichter über der Stadt, vom grossen Hügel aus.  Die Luft ist klar, es riecht regelrecht würzig im Wald. Alles ist klamm und ziemlich kühl. Seine Stimme  kann ich noch hören, sein Lachen schallt noch, sein Parfum riecht überall an meinen Sachen.

Bin vollkommen durchnässt und dusche lange und heiss. Koche mir Kaffee und warte, bis es hell wird.

No matter how many times that you told me you wanted to leave
No matter how many breaths that you took you still couldn’t breathe
No matter how many nights did you lie wide awake to the sound of the poison rain
Where did you go? Where did you go? Where did you go?

As days go by the night’s on fire

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s