Noch mehr Regen

Bei dem Wind kann man kaum atmen. Der Regen und der permanente Druck des Windes lässt mich nach Luft ringen. Der Wind ist warm.  Der Regen kühl.

Schlaflos laufe ich mit dem Hund durch die Felder. In Gummistiefeln bei Vollmond. Auf dem Hügel sieht man überall das blaue Licht der Feuerwehr, wie sie Bäume wegräumen. Polizei, die die wenigen Autos regelt. Der Wind rauscht wie ein heranfahrender Zug . Nur permanent, ohne abzubremsen.

Mein Heimweh kommt zurück. Keine tröstenden Lichter anderer Menschen. Keine Strassenbahnen. Keine vertrauten Geräusche. Keine fünf Autos  beisammen. Kein Hupen, kein Laut. Keine erleuchteten Zimmer an Häusern in denen mehr als 5 Menschen wohnen . Nur das stille Blinken des Blaulichts in der Ferne.

Der Matsch unter meinen Füssen quaatscht. Der Wind tobt und der Regen peitscht mir ins Gesicht. Der Hund hat keine Lust mehr. Ich bin nass bis auf die Haut und brauche einen heißen Kaffee.

Es ist 4 Uhr, er ist lange schon weg. Das Dorf schläft noch. Es ist überall dunkel. Ich fühle mich jetzt ausgepowert, wach und irgendwie unendlich allein…

2 Gedanken zu “Noch mehr Regen

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