Mein Baum

Es war das letzte Bild, dass in meinem Haus entstand.

Acryl auf Leinwand, 100×70

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Auspacken

Sagen wir so- gelandet. Wir packen aus und erkunden die neue Heimat.

Luxemburg ist schön. Einkaufen von Sprit und Tabak sehr günstig, aber kaufe nie bei Cactus….. denn da sind die Preise sensationell bodenlos. Ein kleines (!) Glas Nutella kostet stolze 8 Euro.

Sicher gibt es Aldis und eine Art Lidl und so etwas wie Kik- aber wer braucht eigentlich den ganzen Konsum, wenn man eine ordentliche Bäckerei und einen ordentlichen Metzger direkt vor der Haustür hat. Einen Palast von einem Altenheim hat unser Dorf auch, wir haben uns schon überlegt, ob es nur privilegierte ältere Menschen da hinein schaffen, oder ob man ein Haus der Stadt vererben muss dafür.

Die Kinder kauderwelschen sich so durch- neben Deutsch gibt es Französisch Unterricht und Luxemburgisch. Eine Mischung aus Englisch (das hat was mit den stationierten Amerikanern zu tun), Französisch und Deutsch, ergibt sehr faul und grammatikalisch natürlich sehr abenteuerlich eine absolute Geheimsprache: Das Platt!

Fangen meine Kollegen an sich zu unterhalten, bin ich schnell weg, um mir unangenehme Witze oder was auch immer zu ersparen, so denke ich zumindest. In Wirklichkeit wurde aber über die neue Freundin eines Kollegen gelästert, die einen extrem breiten Hintern zu haben scheint. Verstanden hatte ich irgendwie einen Streit mit einem Pferd, dessen Leistungen sehr anstrengend eingefahren werden müssen…. oder sowas in der Richtung.

Sagen wir mal so- es gibt kein online Wörterbuch für diese Art der Sprache und es ist von Dorf zu Dorf vollkommen verschieden. Alles klar? Kapitulation spätestens bei der Weihnachtsfeier- wir wollten auf den Schießplatz. Das wird sicher spaßig.

In Latein war ich auch nie gut. Archimedische (oder war es Pythagoras???) sprach in meiner Lateinarbeit nämlich auch: …. „Hey, Depp! Zerstöre bloß nicht meinen Zirkus!!!“

Herbst in der Eifel

Meine erste Perle

…kam aus Tahiti, damals vor 20 Jahren, von der Mutter meines damaligen Freundes.

Ich hatte ihr damals versprochen, einen Anhänger zu arbeiten, für die Perle, die sie sich damals mitbrachte. Es war eine halbrunde kleine, flache Goldschale, die in der Mitte die Perle befestigt hatte. Das Stück  war der Anhänger einer sehr feinen Golsspirale, oder sehr dünnen kleinen Perlenkette, je nach Geschmack und Tagesform der Trägerin.

Als „Lohn“ erhielt ich damals meine erste Perle und so begann meine Leidenschaft für diese kleinen runden Wunder der Südsee. Sie erzählte mir damals, dass sie sie auf einem Markt in Papeete der Hauptstadt von Französisch Polynesien gekauft hatte. In einem kleinen roten Samtbeutel bekam ich sie übereicht, Daumennagel groß und schwarz schillernd. Erst viele Jahre später konnte ich mir selbst einen Anhänger arbeiten, der dieser kleinen Schönheit gerecht wurde. Tahiti- Perlen haben für mich immer noch ihre Magie behalten und der Zauber ihrer Schönheit und der einzigartigen Farbe bin ich noch immer erlegen.

Heute morgen öffnete ich also das erste Päckchen…. und viele herrliche Tahitis strahlten mich an………

https://mitohnesahne.lima-city.de/wordpress