Google, Eifel und Mitohnesahne

Google, Eifel und Mitohnesahne

Mitohnesahne zu googeln ist lustig. Zum ersten mal nach Monaten habe ich das mal wieder getan. Siehe da…. es wird. Alle Bilder, Accounts und der Blog. Alles mir. Es wird Zeit für Level 2, oder?

Ich habe endlich mal wieder mehr Zeit dafür, mehr Muse und mehr Herbst in der Eifel!

Freut Euch auf Fotos, Rezepte und meine typisch chaotischen Geschichten und Philosophien.

Für Themen und Anregungen bin ich Euch natürlich sehr dankbar.

Ohne Foto

Dieser Kuchen war leider zu geil für diesen Blog.

Deshalb ohne Foto.

Das hier ist ein Foto aus dem Internet, das annähernd etwas Ähnlichkeit hergibt:

Schokobrownie mit Karamell und Nüssen, Nougat Stücken zwischen Walnüssen ……und das Karamell lief langsam den Kuchen hinunter. …..

Dieser Koch ist ein Zauberer, den ich langsam aber sicher anbete………..

Jedenfalls was das Kochen betrifft…. Lächel.

Entenbraten

Es ist keine klassische Gänse- oder Entenbraten- Jahreszeit, aber ich esse es gerne und meine Kinder erstaunlicherweise noch lieber. Eigentlich geht man davon aus, dass Kinder zwischen 5 und 10 Jahren kein ganzes Geflügel mögen. Es „komisch“ oder „igittt“ finden. Oder es Ihnen leid tut: „Das arme Hähnchen esse ich nicht!“

Nicht so meine Kinder. Es ist ein anatomischer Grundkurs und eine kleine Küchenschlacht und eine große auf dem Esstisch. Es schmeckt und das ist das Wichtigste!

Wir lieben es zu Essen und manchmal auch mitten in der Woche einfach etwas Großes. Pizza und Pommes gibt es selten und wir leben mit saisonalen, regionalen, frischen Produkten ziemlich günstig und gut. Die Kinder und ich leben nach dem Motto: „Du bist, was Du isst!“

Heute gab es also Ente. War bei dem Bauern unseres Vertrauens gerade da. Da und im Angebot.

Ich fülle die Ente oft mit Orangen, Äpfeln und Fenchel. Ja, das ist richtig, Fenchel. Der Fenchel nimmt den strengen Eigengeschmack und Kinder lieben ihn unbewusst. Babys lieben Fenchel schließlich auch und ich mische ihn hin und wieder sogar unter Nudeln. Frischer Fenchel ! Als Knolle in feinen Streifen.

Wir benötigen für 2,5 kg Ente:

2 Orangen

Eine viertel, frische Fenchelknolle

1 Apfel

Salz und Pfeffer und Orangensaft, in diesem Rezept ersetzt er die Geflügelbrühe zum Ansetzen der Soße.

Zuerst wasche und putze ich die Ente, salze und pfeffere sie gut. Fülle sie mit den drei Zutaten und brate sie an. Mit etwas Wasser lösche ich das Tierchen dann ab und packe es bei 160 Grad 3-4 Stunden in den Ofen. In der YouTube-Anleitung die ich hier verlinke, ist das gut erklärt.

In den letzten Minuten im Ofen, gebe ich noch 250 ml Orangensaft über den Braten, das lässt ihn schnell dunkel werden, verleiht der Soße aber den Geschmack.

Gutes Gelingen!

https://youtu.be/MJPsrvZxq3

Slowcook

Hühnersuppe über Nacht… Leckere Braten und Gaumenfreuden ohne Arbeit?So ein Slowcooker ist ein tolles Teil. Leider gibt es auch heute keine Fotos. Ich bitte Euch um Verständnis. Lächel….

Gerade zur Zeit, da die Grippe um dich schlägt und ich eigentlich alles lieber tun möchte, als mit Gliederschmerzen am Herd zu stehen. Ich werde sozusagen bekocht, wie von Oma. Lecker, langsam und einfach.

Sehr einfach und lecker ist das hier:

4-5 Schweineschnitzel oder Koteletts

4 Zwiebeln

2 Päckchen Bratensauce (angerührt kalt, nach Packungsaufschrift)

Lorbeerblätter, 1Nelke, Esslöffel Butter

Wahlweise:

2-3 Karotten in Stücken, Paprika, Pilze

Alles in den Topf und 4-5 Stunden kochen .

Das klingt seeeeeehr lange, aber durch die geringe Hitze des Kochers, ist die Garzeit flexibel. Irgendwann ist das Fleisch so weich, dass es auseinander fällt. So sollte es sein.

Morgens anschalten und abends genießen.

Seelenfutter

Falafel mit Salat, Tomate und einer filetierten Orange. Dazu Humus und ein leckerer Joghurt mit Knoblauch und Zitronenstückchen.

Meine Küche duftet.

Das war eine Explosion von Aromen.

Meine Grippe verzieht bei soviel Superfood das Gesicht.

Leider war es zu schnell leer… Foto fehlt !

Slowcooker

Der neueste Trend in der Genießerküche ist  der Slowcooker. 

Ich habe das „Slowcooking“ vorher mit einem Reiskocher gemacht, bin aber jetzt umgestiegen. Es gibt bei Rossmann einen Slowcooker- Teil für 20Euro, was ziemlich Strom sparend  und trotzdem sehr groß ist. Er ist groß genug, für das Essen von 5 Personen zuzubereiten und ist das genialste Teil, dass ich mir seit langer Zeit gekauft habe. 

Ich mariniere meistens das Geflügel vorher. In heller Sojasauce, Knobi, Ingwer oder Zitronen. 

Letzte Woche gab es Zitronen- Hähnchen…es war köstlich. Weich, saftig und unglaublich aromatisch

Zutaten:  

Hähnchen Schenkel 6 Stück

3 Knoblauchzehen, Ingwer (Walnussgrösse in kleinen Stückchen), 2 Zitronen geschält und in dicke Scheiben geschnitten 

außerdem: Rosmarin, Salz

Kartoffel/ Karotten geschält und in kleinen Stücken

Man kann die Schenkel in den Aromaten marinieren, muss es aber nicht. Das Aroma ist nach 5 Stunden im Kocher einfach auch so: unschlagbar.

 Etwas Olivenöl in den Topf- 

Das Hähnchen dazu. Anschalten.

Waaaaaaaaaaarten

Nach der Hälfte der Garzeit die Kartoffeln obendrauf geben. 

Als Flüssigkeit eventuell etwas Gemüsebrühe oder einen Schuss Weißwein hinzu. Aber vorsichtig mit dem Wein, das Ganze könnte durch die Zitronen etwas zu säuerlich werden. 

Waaaaaaaaarten…..

Nach 5-6 Stunden ist es fertig. 

Gutes Gelingen

 

Flandrischer Braten

Flandrischer Braten

Vor ein paar Jahren, lange bevor ich Kinder hatte, hatte ich das Glück, verschiedene Promis sehr nah und privat zu erleben.

Joy Fleming gehörte dazu. Sie war ein wunderbares Erlebnis.

Ich widme ihr dieses Rezept, denn ich es gibt eine „alfedissimo“ Sendung im WDR, in der sie als Promi Koch diesen Braten präsentiert hat.

Leider finde ich dieses Rezept nicht im Netz und finde es auch etwas unpassend, deswegen meinen Bekannten zu fragen, so kurz nach ihrem Tod.

Ich weiß es leider nicht genau, was ihre Beilage war, aber da wir an der belgischen Grenze wohnen, ist es für mich auch ein „heimisches“ Gericht und ich mache im Herbst zu dem „Lummerbraten“ immer geschmorten Wirsing, Kartoffeln und Karotten dazu.

Lummerbraten aus Flandern

1,5kg Schweinenacken am Stück (heißt hier Lummerbraten)
250 g Butter
sehr viel Knobi, eine halbe Knolle mindestens
ein paar Karotten

Kartoffel,(gekocht) als Beilage
Bratensosse (die dann aus dem Bratensaft und den Karotten gemacht wird…)

Den Braten mit dem Messer einpaarmal einstechen und abwechselnd Knobizehen oder Butterflocken hineinstecken. Ca. zehn Einstiche pro Knoblauch und Butterfüllung.Mit Salz einreiben.
Dann in einem restlichen sehr großen Butterstück in einer ofenfesten Pfanne (mit Deckel) kurz anbraten. Ich mische die Butter mit etwas Olivenöl. Es wird nicht sehr heiß, deswegen brennt die Butter nicht. Karotten in Scheiben dazulegen und dann 60 min. mindestens, bei kleiner Hitze, zugedeckt, weiterschmoren. Idealerweise habe ich dafür einen Guss-Topf zum Schmoren.
Die Kartoffeln kochen und entweder in die Pfanne am Ende kurz dazu geben, damit sie den Saft und das Fett aufnehmen, oder aus dem Fond eine Sosse machen.
Die Karotten werden herrlich weich, schmecken geröstet und einfach nur gut… mit Knobi und Butter…….
Das Fleisch bleibt sehr zart (durch die Butter und die geringe Temperatur) und wird mit etwas frischem Rosmarin, am Ende gewürzt…..

 

Meine Variation dieses leckeren Braten:

 

Außer den oben genannten Zutaten:

Frischer Ingwer (Walnuss groß)

1Wirsingkohl,

Salz, Pfeffer,

eine Dose Kokosmilch

eine Zitrone, grob schälen und in große Stücke schneiden.

Ingwer in kleinen Stücken in die Butter dazu und das Fleisch, wie oben beschrieben anbraten. Ob man die Karotten dazu gibt, ist Geschmackssache, den es ist dann wirklich viel Gemüse!

Der Wirsingkohl wird dann separat so zubereitet:

Kurz blanchieren (5 min) wie man das bei Wirsing gerne macht, im Eiswasser abschrecken und natürlich eine Messerspitze Natron ins Kochwasser. Dann fein schneiden und mit etwas frischem Ingwer, Knobi und Salz, Pfeffer und der Kokosmilch, in einen Schmortopf geben. Das Ganze nochmal eine halbe Stunde weich köcheln lassen. Das Aroma wird unglaublich.

Den Braten aufschneiden und zusammen servieren.

Wenn man die Kartoffeln  nur im Salzwasser kocht und den Butter-Bratenfond darüber gibt, ist es zum……… niederknien.

Man trinkt in der Eifel Bier dazu, aber in einer etwas gediegeneren Umgebung würde ich einen trockenen Weißwein empfehlen. Sorry, aber der kleine Tritt musste sein. Den Eiflern wurde einfach keine Trinkkultur angeboren.

Wenn Irgendjemand das Orginalvideo der alfredissimo- Sendung findet, kann er es mir gerne mailen. Ich würde es gerne nochmal sehen.

😉