Was Frau wirklich braucht…

Als Mutter und Hausfrau braucht man eigentlich keine Designerklamotten, die Lullu-Hose und Trainingsjacke reicht. Stricksocken, fertig.
Für knappe Budgets und Frauen, die aus irgendeinem Grund dann doch mal „richtig gut und teuer“ aussehen müssen hier ein Paar Tipps, die ich dann und wann auch so anwende:

Also fangen wir bei der Grundausstattung an.
1.Die Frisur
Die sollte sitzen. Das heißt, auch der Billigfriseur sollte es so schaffen, dass man mit wenig Handgriffen GUT aussieht. Sowas geht. Am besten beim Friseur gleich das sagen : “ Ich möchte eine Frisur, die mit wenig Handgriffen SOFORT gut aussieht. Der Schnitt muss sitzen.“ Eigene Vorstellungen und Bilder sind zwar schön, aber meistens kann man genau diese Frisur zuhause nichtmehr hinbekommen und man sieht schon vorher ganz anders aus.

2. Die Unterwäsche
Mädels, die sollte PASSEN und man sollte sich sexy darin fühlen.
Kauft bloß nix zu groß, eher den BH kleiner, das macht grössere Ts…;)
Am besten in der Fabe des Oberteils.
Ach und so, dass sie weder sichtbar ist, noch sich durchdrückt. Also Schleife ab, auch wenn’s wehtut. Es lebe Passionata…

3. Die Klamotten
Da kann man kreativ sein. Ich denke immer das ist vollkommen egal, hauptsache sexy, nicht tu much und vieleicht am besten Basics, WEIL: bei diesem Stil sind die Accessoires das Maßgebende.
Also ein schlichtes ausgeschnittenes einfarbiges Shirt, am besten dunkel wertet sich von selbst auf, und kann dann auch vom Billig-Haus sein.
Die Hose, auch ziemlich egal. Schlicht elegant, gut geschnitten, so dass man das Gefühl hat, die war teuer und sitzt. Wie gesagt, es reicht eine billige Hose, hauptsache sie sieht schlicht und elegant aus.

4. Jetzt der Trick:
Accessoirs:
Handtasche: Gaaaanz wichtig!
Hier nicht sparen und wenn es nicht reicht, EBAY! Da gibts Taschen wie neu, für unter 100 Euro von allem was Rang und Namen hat. ABER, auch hier die Sache: Esprit, Fossil und Co. sind schön und auch bestimmt nicht billig, aber es hat sie auch jeder.
Also Ebay, und dann eine gebrauchte ‚Marc o Polo‘ Kalbsledertasche, eine Strennesse, oder Long champ oder,oder… …schlicht, elegant, ohne viel Schnick-Schnack, einfach Leder, mehr nicht.
Halstuch. Auch Marke, aber da darf es an Farbe mal nicht fehlen. Wer Schwarz trägt darf auch ein knallbuntes Joop- Tuch haben. Burberry kommt auch immer furchtbar edel. Das Halstuch verleiht dem Outfit die Ton gebende Farbe. Wunderbar wandelbar.

5. Schmuck
Ja, das ist so eine Sache.
Entweder Sparsam verwenden, oder etwas mehr, dann MUSS er aber teuer aussehen.
Also auch hier, falls Schmuck in billig, wenigstens edel aussehen lassen. Heißt im Klartext:
Massiver Silberschmuck mit reelen Steingrössen, am Besten rhodiniert oder vergoldet.
Vor Weihnachten gab es bei Tschibo das ideale Basic-Pack. Leider schnell vergriffen.
Aber edles Design, gut verarbeitet, für wenig Geld.
Goldschmuck in 333 sieht immer billig aus, obwohl da Gold in der Legierng ist 😉 Finger weg.
Außerdem ist das Design bei Silberschmcuk besser.
Oder man spart solange, bis man dann ein furchtbar teures Teil kauft, was dann aber ein Knaller an sich ist. Eine Tahitiperlenkette z. B. für alle die protzen wollen, oder eine einzelne Tahitiperle, edel an einem Reif. Gesehen z.B. bei Schoeffel.
Perlen sind sowieso IMMER gut. Immer edel, farbneutral, geht auch in billig und man sieht immer gepflegt aus.

Parfum nicht zu aufdringlich wählen. Billig riecht leider auch meistens billig. 😦

6. Schuhe
Die hätte ich fast vergessen. Da geht wie bei Taschen NUR gutes Zeug. Es muss ja kein Manolo Ding sein. Zwar sind die Manolo Blahnik Pumps der absolute Traum, aber dann kann man schon fast nackt gehen, oder?
Frau mit Kind hat Rieker oder Tamaris, oder ich weiß nicht was, Schuhe, die außer Aussehen noch Bequemlichkeit bieten. Gutes Schuhgeschäft nach dem Frisör aufsuchen und los gehts!
Übrigens Handschuhe und Stulpen, Schaals und Halstücher, ja sogar Handtaschen schafft man sich ja nicht ständig in diesen Preisklassen an, oder?

Der gebrauchte Prinz -Teil2

Sagt mal ehrlich, welche Frau würde einen „Second-hand-Mann“ nehmen, wenn sie wüsste was da auf sie zukommt?
Grundsätzlich gibt es ja mehrere Arten von gebrauchten Prinzen. In einem Buch zu diesem Thema wurde das so kategorisiert:

Gebrauchte Männer – eine Auswahl

Gebraucht-Mann 1: zwei Ehen, insgesamt 5 Kinder. Jetzt wieder Single und auf der Suche, aber zugleich schwer verbittert
Gebraucht-Mann 2: früh geschieden, jetzt Beziehungen nach dem Motto: ex und hopp !
Gebraucht-Mann 3: geschieden, neu verheiratet, mit Ex-Frau noch befreundet
Gebraucht-Mann 4: verheiratet, aber versierter Seitenspringer
Gebraucht-Mann 5: geschieden, neu verliebt, aber Angst vor fester Bindung

Mädels, macht Euch Nix vor, wer will den freiwillig so einen Typen?

Schwierig ist Kategorie 1:
Verbittert, weil sie immer als Sündenbock fungieren oder zumindest vor den Kindern immer so hingestellt wer denn (egal wer Schuld an der Trennung hatte und wie human, oder nicht, das abgelaufen ist).
Viele brauchen da echt professionelle Hilfe um damit fertig zu werden.
Und jetzt kommt nämlich noch der Knackpunkt bei der ganzen Sache- diese Typen haben nie Kohle. Auf jeden Fall, WEIL sie Kinder haben.
Die Exfrau lässt sich diese nämlich versilbern.
Denn leider ist es in Deutschland ja nicht so, dass nachgewisen werden muss, was denn mit dem Kindesunterhalt genau passiert. Also die Ex kann damit tun und lassen, was sie will. Wenn die Kinder davon keinen Cent sehen, wen juckts? Wen interessiert das? Papa wird höchstens noch gerichtlich dazu verdonnert, seine Kids auf eigene Kosten in „Buxtehude“ zu besuchen,abzuholen oder (im blödesten Fall) von da abzuholen und ins Fussballtraining oder Balett zu fahren, während die Ex mit ihren zwei Pferden hinterm Haus sich ein schönes Wochenende mit Freund gönnt.
Niemand bestreitet, dass Kinder Geld kosten, aber WIESO muss der Mann seine finanzielle Hose herunterlassen, während die Dame mit Kind sich die Kohle auf ihr Konto überweißen lässt??? Ohne Angabe darüber, ob der Nachwuchs davon seine Schuhe oder Hose bekommt, die er braucht.

Tja, diese Kategorie fällt schonmal weg.

Mann 2: Ja, wir sind alle mal jung, aber Beständigkeit ist eine Tugend!

Kategorie 3: Wer willden das dritte Rad am Wagen immer fragen??? Er hängt an ihr, sie steht auf seiner Siegertreppe immernoch oben.
Wie kommt man daran denn vorbei? Sie ist zwar „gute Freundin“, wird aber immer ein Dorn bleiben. Ein Eifersuchtsdorn, der verdammt stechen kann. Solange bis man ausgeblutet ist.
Wer vertritt den nach „Harry und Sally“ immernoch die Meinung es gibt Freundschaften ohne oder nach dem Sex? Oder zumindest ohne virtuellen Gedankensex bei mindestens einer Seite?
Also ich nicht.

Nööööö.

Nummer 4: Entweder liebt man diesen Typen wirklich und gibt sich deswegen selbst auf, oder man hat einfach nichts besseres zu tun…
Aber Mädels, lieber Finger weg, der trennt sich NIE von seiner Frau. Und wenn, dann kommt er nicht zu Dir.

Der Letzte sucht eine Art Mutter, die ihn an der Hand nimmt und mit ins Leben nimmt. Wer tut sich denn sowas an?
Also Mädels, nur so einen Typen nehmen, der wirklich „kosher“ daher kommt, dann ist er die Hilfsaktion auch wert. Aber nur nicht ausnutzen und veralbern lassen. das Leben ist kurz und Angsthasen gibt’s überall genug.

Ihr seht Mädels, er ist nicht einfach, ein gebrauchter Prinz, genauer betrachtet.
Aber meistens ist es sowieso schon zu spät und man ist verliebt, bevor Mann/Frau weiß, dass die Eifel auch nicht hinter Wiesbaden liegt.

PS: Schatz, ich liebe Dich!