Buchtipp: Mach dieses Buch fertig

MACH DIESES BUCH FERTIG von Keri Smith.

Fertig im Sinne von beenden,oder fertigmachen, das ist hier die Frage.
Eigentlich braucht man dazu nicht viel zu sagen. Außer, alle Kreativen BRAUCHEN ES ! Familien mit Kindern sowieso. Aber Kreative mit Kindern sollten jetzt gleich losrennen und kaufen oder schnell bei Amazon bestellen!!! Dann kommt es noch in den Ferien.

Wir haben uns schlapp gelacht und sind bei kreativen Anfällen kaum noch zu stoppen. Natürlich gibt es Seiten die sollten nur Erwachsene tun, also Kaffee rumschmieren z.B.,aber welches Kind hat keinen Spass Süsskram zu essen und dann die Seite abzulecken? Oder welcher Erwachsene? Obstaufkleber sammeln und auf die Seite kleben. Eine Seite besticken, oder das Buch mit unter die Dusche nehmen. EINFACH GENIALST!

Ein MUST MUST HAVE!

Der Buchtipp

Also ich konnte es nicht abwarten und habe vorgeblättert… „Zwei an einem Tag“. Bin etwas schockiert über das Ende. Traurig- schön vieleicht. Den hoffnungslosen Romantikern empfehle ich es deswegen nicht. Solche Geschichten gehen nie gut aus, das haben wir bei „Die Brücken am Fluss“ oder den alten Schmachtfetzen „Salz auf unserer Haut“ schon gesehen bzw. gelesen. Die Moral der Geschichte ist, man stirbt und alle Gefühle, Träume und die Liebe stirbt einfach mit. Ende und vorbei! PENG!
Schade.

Eifelwahn und Feuerrad

Ein Eifeldorf, letzten Samstagabend, kurz nach Einbruch der Dämmerung:
Auf dem Hügel gegenüber der Landstrasse stehen Leute und zünden mit einer Fackel einen, von weitem seltsam aussehenden Strohballen an. Dann stossen sie das brennende Etwas den Berg hinunter. Es lässt sich jetzt erkennen, dass es sich um ein Feuerrad handelt. Ein brennendes Rad, gemacht aus Holz und Stroh, dass da mannshoch den Berg hinunterrollt. Es hinterlässt eine brennende Spur auf der Wiese.
Ich war schwer beeindruckt, da ich sowas noch nie gesehen habe.

Dann 21.45h:
Lautes Trompetenquietschen, Gegröhle, begleitet von verwirrtem Hundegebell in der Nachbarschaft.
Es klingeln vier Männer an unserer Haustür. Die vier haben einen Bollerwagen mit allerhand Schnapsflaschen dabei. Sie haben so eine Alkohol-Fahne , dass ich das bis in den 1.Stock riechen kann, als mein Mann unten die Haustür öffnet. „Wir wollen Eier!“ ???? EIER??? „Ja wir sind die Junggesellen und machen da heute ne Tour und sammeln Eier, wo dann Rührei, und trinken überall Schnaps.Is so Brauch!“
Alles klar! Mein Mann guckt zwar immernoch ratlos, und läuft dann aber hilfbereit los, Schnapsgläser zu holen. Meine besten Gläser, handgeschliffen, werden also in der Runde verteilt und alle Fünf kippen ihren Schnaps. Bevor Sie dann weiter wanken, meint der, der noch am besten formulieren kann,dann: „So, jetzt isser Winter ausgetrieben bei Euch! Aus em ähhh, Haus!“