Softshell und Pumps

Tja, das mit der Mode ist so eine Sache in der Eifel. Einerseits ist Frau ja schon „Frau“ und liebt Schuhe und schöne Klamotten, andererseits ist es hier immer ziemlich kühl (eher affenkalt…) und es ist erfahrungsgemäß ziemlich besch… beim Gassi gehen oder Kinderwagen durchs Gelände schieben, mit Pumps in Kuhscheisse zu stehen. Fast alle Schuhe die ich besitze halten Dornrösschenschlaf in einer Ikea-Tüte, denn seit Wochen renne ich mit Lands-End Schuhen aus dem Haus.
Handgestrickte Wollsocken dazu, sind hier sowieso ein „Must have“.
Chic ist hier nicht gefragt. Eher Jeans, Turnschuhe (die nennt man „Outdoor „-Treter) und Fleece-Zeug (iiiiiiiiigit) ist hier das gängige Erscheinungsbild.
Mehr oder weniger aus Zwang zum Praktischen musste ich mir eine windichte Jacke anschaffen. Meine Oma sagte immer „Übergangsjacke“ dazu. Also ich mit Kindern zum Inter-Sport und das Wort „Übergangsjacke “ noch garnicht benutzt, aber das praktischste Ding überhaupt,schon an! Softshell in der kommenden Saisonfarbe grün mit Taillenschnitt. Ich bin eitel, deswegen muss man wenigstens am Schnitt und dem Markenlabel erkennen,dass ich mir Mühe gegeben habe,wenigstens „gut“ praktisch auszusehen. Die Pumps ruhen weiter, Jacken Mäntel für Feiertage auch. Das Geschäft meiner Zukunft hat nette Verkäuferinnen, die alle keine Pumps tragen, also vermisst die hier auch keiner.

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